Zeitmangel.

18 Aug

Wir sind wieder zurück, der Urlaub war wunderschön, es gäbe soviel zu erzählen und aufzuschreiben, aber: ich komme nicht dazu.

Ich bin jeden Tag mindestens 14 Stunden mit den Kindern zusammen. Alleine. Der Mann ist schon weg wenn wir aufstehen, meistens nicht da, wenn die Kinder schlafen gehen, manchmal sehe ich ihn noch kurz. Seit Wochen sage ich ihm, dass er/sie/die Firma endlich jemanden suchen müssen, der ihnen Arbeit abnimmt. Dass das auf Dauer so nicht geht. Dass ich mir Sorgen um ihn mache.
Seit heute bin ich mir sicher: ich kann so auch nicht mehr. Wir sind seit drei Tagen aus dem Urlaub zurück und ich bin dermaßen erschöpft, ich würde am liebsten den ganzen Tag im Bett liegen und mich unter der Decke verstecken.

Als ob mir sowieso schon nicht alles reichen würde, habe ich gestern beim Autofahren beim Abbiegen geschafft, ein parkendes Auto zu streifen. An sich nichts Schlimmes passiert, beim zweiten Auto fast lächerlich wenig dafür, wie es mein (9 Monate altes) Auto zugerichtet hat.
Aber alleine die Scherereien, die man deswegen hat! Die nerven mich jetzt schon, obwohl sie noch gar nicht richtig begonnen haben.

Ein kleiner Lichtblick ist: es sind nur mehr knapp drei Wochen. Dann ist wieder jeden Tag Kindergarten. Dann beginnt auch die Betreuung der Kleinsten bei der Tagesmutter. Dann werde ich hoffentlich endlich mal Zeit für mich haben.

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4 Antworten zu “Zeitmangel.”

  1. daniela 19. August 2010 um 10:14 #

    Was du da im zweiten Absatz beschreibst, kenn ich nur zu gut. Wir haben zwar keine Kinder, aber Ende letzten Jahres war mein Mann eigentlich so gut wie nie zu Hause, dauernd beruflich unterwegs, 2 Mal mussten wir sehr, sehr kurzfristig unseren Urlaub stornieren und man hat es einfach gemekrt, dass bei ihm nichts mehr ging. Ich hatte richtig Angst um ihn und dass ich damit natürlich auch nicht ganzz glücklich war, versteht sich von selbst. Zum Glück hat es sich mittlerweile wieder eingerenkt, weil er eingesehehn hat, dass er kürzer treten muss. Ich drück euch die Daumen, dass sich die Situation bei euch auch bald verbessert.

    • 3 ist das neue 2 19. August 2010 um 20:31 #

      Heute haben sie immerhin schon mal einen zur Entlastung engagiert. Zwar nicht aus dem Bereich in dem mein Mann arbeitet, aber es ist ein Anfang. Hoffe ich.

  2. frauniepi 19. August 2010 um 18:05 #

    das ist natürlich alles nicht so schön. wir haben meinen neunjährigen neffen zu besuch und ich kann vollkommen nachvollziehen, wenn eltern während der ferien austicken. dieses energiebündel macht mich wahnsinnig. er bleibt noch bis sonnabend und eigentlich wollte ich den sohn erst ab september erst wieder in die krippe bringen, aber ich erschöpfte und genervte mutter entscheide egoistisch, daß nächste woche auch ein guter zeitpunkt ist, um ihn wieder hinzubringen und selbst mal wieder zur ruhe zu kommen. hoffe du hältst noch irgendwie durch und, daß sich schleunigst was an eurer situation ändert.

  3. 3 ist das neue 2 19. August 2010 um 20:29 #

    Dankeschön.
    Heute ist alles schon wieder besser.

    Gestern war ich wohl auch ein bisschen aus der Fassung, weil mir die Polizistin bei der Aufnahme des Unfalls gesagt hat, dass ich, wenn ich Pech habe, eine Anzeige (von der Polizei) wegen Fahrerflucht bekomme, weil ich nicht direkt zur Polizei gefahren bin. Auf die Idee bin ich nicht mal gekommen, naiv wie ich bin.

    Heute hat mich der Besitzer des anderen Autos angerufen. Der war netterweise sehr entspannt und hat sich auch noch bedankt. Also, fürs Melden, nicht fürs Reinfahren.

    Und morgen ist ja auch schon Freitag, das heißt, die Woche ist fast rum. Juhuu!

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