Das Kind braucht einen Namen

6 Feb

Seit dem ersten Beitrag zum Thema Namen sind 13 Wochen vergangen – und sehr viel weiter sind wir nicht gekommen.

Ich habe durch Beobachtung bei diversen Kinderansammlungen festgestellt: mich nerven eigentlich alle Namen. Darum denke ich mir/wir uns inzwischen: egal. Ein Junge bekommt den Namen, den wir schon vor sieben Jahren ausgesucht haben. Es ist noch immer der einzige Name, den ich wirklich mag. Und wir persönlich kennen niemanden der so heißt. Nur weil man ihn mal irgendwo jemanden rufen gehört hat? Das wird einem zwangsläufig mit fast jedem anderen Namen auch irgendwann passieren.

Ich habe sogar schon einen zweiten, dazu passenden (soll heißen: klingt in Kombination mit Vorname 1 und Nachname melodisch) Vornamen gefunden! Und das war nicht einfach, weil nichts dazu passen wollte.

Was will ich also sagen? Das anfangs große Problem Junge ist gelöst – wenn auch nicht so kreativ wie gehofft.

Dafür, haha, kommen wir beim Thema Mädchen nicht weiter. ICH habe DEN Namen gefunden und bin zutiefst davon überzeugt.

Aber beim Rest der Familie: Stirnrunzeln. Die ältere Tochter findet, er klingt nach alter Frau, der Mann stimmt ihr voll und ganz zu (wobei ich ja finde, besser als eine alte Frau mit einem Kindernamen) und die jüngere Tochter weigert sich überhaupt ihn auszusprechen. (Auch so ein Vorteil beim Jungennamen: die Kleine kann ihn fehlerfrei ausprechen und weiß auch, wo der, der so heißt bzw. heißen würde sich zur Zeit aufhält. Entzückend. Sie glaubt allerdings auch, dass sie auch so einen, der so heißt bzw. heißen würde in ihrem Bauch hat…)

 

Nun gut. Etwas Zeit haben wir ja noch.

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6 Antworten zu “Das Kind braucht einen Namen”

  1. rage 6. Februar 2011 um 23:01 #

    meinte tochter denkt, sie hätte ein pferd im bauch. und manchmal gibt sie dem baby in meinem bauch ein wenig von ihrer flasche durch den bauchnabel. heute nahm sie einen schraubenzieher und schraubte ein wenig herum, und als ich fragte, was sie machte, antwortete sie: «baby flicken!» und strahlte dabei wahnsinnig süss.

  2. dusi 7. Februar 2011 um 10:17 #

    hui. spannend.

  3. Schussel 7. Februar 2011 um 11:56 #

    Ja, ihr habt noch ewig Zeit! Also wir hatten drei Tage vor ET die erste Ahnung und haben uns entschieden, als das Kind dann schon im Kreißsaal lag. Frohes Entscheiden 🙂

    (Wir haben das jetzt auch blöd gemacht: da gab es einen Mädchennamen, den wir beide sehr gut fanden, und der wurde irgendwie zum Codename für geplantes Kind 2 schon vor langer Zeit. Jetzt ist er so abgelutscht, dass er mir nicht mehr gefällt. Der Mann ist entsetzt.)

    • 3 ist das neue 2 7. Februar 2011 um 13:11 #

      Vielleicht gewöhnst du dich ja wieder an den Namen? Du hast ja auch noch Zeit.

      Ich hätte das Thema gerne erledigt. Einerseits, weil ich Angst habe, dass der Name, wenn er nicht gut überlegt und wochenlang getestet ist, dann nervt, wenn es zu spät ist.
      Und andererseits habe ich gerade das Bedürfnis alles auf der (nicht vorhandenen) Baby-to-do-Liste in den nächsten zwei Wochen erledigen zu müssen. Ich rechne schon im März mit dem Kind. Warum such immer.

  4. frauniepi 8. Februar 2011 um 06:28 #

    glückwunsch, daß ihr es geschafft habt euch auf einen bubennamen zu einigen. das fand ich doppelt so schwer.
    und zum mädchennamen empfehle ich dir die vorgehensweise meines mannes. das kind von nun an einfach so nennen. jedes mal. ausnahmslos. und schon hängt der name im kopf des anderen fest, ob der will oder nicht. hat hier offensichtlich super funktioniert.

    • 3 ist das neue 2 8. Februar 2011 um 12:57 #

      Das habe ich heute bei der kleinen Tochter ausprobiert. Als ich gerade eine Slipeinlage in der Hand hatte.
      Sie meint jetzt, dass das die Bezeichnung für Slipeinlagen ist. 😉

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