Tja.

12 Mrz

Es gibt soviel zu schreiben, dass ich es offensichtlich lieber gleich lasse. Nur alle drei Wochen ein Artikel, der wirkt dann gleich so wichtig, was er gar nicht ist. Darum lasse ich es lieber gleich sein. Aber ich habe gute Absichten, das können Sie mir glauben.

 

Kurz zusammengefasst kann ich berichten:

Ich habe eine Babysitterin gefunden! Eine für mal zwischendurch und, hui, nächste Woche auch schon für abends. Nicht zum ins Bett bringen, aber die zwei Stunden davor. Das sind die zwei wahnsinnigen Stunden hier im Haus. Wenn sie das überlebt und freiwillig nochmal wieder kommt, habe ich eh schon den Jackpot gezogen.

 

Ich habe noch eine zweite Babysitterin gefunden! Da stauen jetzt aber alle. Ich am meisten, weil ich das so spontan angegangen bin, dass ich gleich selbst wieder zurück gerudert habe. Die hätte einen vormittag in der Woche vorbei kommen sollen (die andere ist Schülerin und kann da nicht) und auf den Sohn schauen. Während ich Dinge machen kann, die ich gerne tun würde oder die getan werden müssen, zu denen man aber nicht kommt. Wie zum Beispiel das ganze Haus neu ausmalen. Den Garten neu anlegen. (Ich habe nämlich fünf Damen aus dem Internet für den frühen Sommer zu mir eingeladen und ich werde nervös. Die glauben womöglich, es sieht hier wirklich so aus, wie auf Fotos, die sie womöglich mal gesehen haben. Wuhahaha.)
Nach der Spontanentscheidung „ich brauche einen Babysitter“ kam die Ernüchterung. Die ist dann hier im Haus. Während ich das auch bin. Die will dann vielleicht was essen. Der Sohn will dann vielleicht lieber zu mir. Und: die muss ich bezahlen, wenn der Sohn schläft.
Nachdem ich mich drei Tage gewunden habe, habe ich mich überwunden und meine Mutter gefragt. Der Sohn kann einmal die Woche oder alle zwei Wochen ein wenig zu ihr gehen. Ich werde wohl nicht die Welt in der Zeit nieder reißen. Aber wenig Zeit alleine ist besser als gar keine Zeit alleine.

 

Der Mann ist nämlich gerade dabei, unser Leben zu ändern. Also, eigentlich ändert er seines, hängt alles zusammen mit dem Tod seines Vaters und den Konflikten seiner Mutter, das wird gerade alles aufgearbeitet und nebenbei werden wir glücklicher. Ähm, ja, gut. Ist auch etwas anstrengend, also, im Sinne von fordernd, weil, ganz ehrlich, oft das letzte, was ich nach einem Tag mit den Kindern brauche, ist, mich damit zu beschäftigen. (Das waren viele Beistriche und ein komischer Satz.)
Was ich eigentlich sagen will: hier soll alles besser werden. Ich entspannter, damit ich eine bessere Ehefrau sein kann. Dafür „bekomme“ ich Babysitter. Ich soll mir Zeit für mich nehmen und glücklich werden oder sein oder so.
So könnte man das stark verkürzt und ohne in die Tiefe zu gehen, zusammenfassen. Plötzlich sieht er Dinge, die er vorher nie gesehen hätte und möchte offensichtlich daran arbeiten, nicht die gleichen Fehler wie seine Eltern zu machen.

 

Und da ich keinen passenden Schluss finde, gehe ich einfach so leise, wie ich gekommen bin, auch wieder.

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Eine Antwort to “Tja.”

  1. dus 14. März 2012 um 17:20 #

    juhe ich kann diesen beitrag wieder sehn. und sie sind wohlauf irgendwie. alle mitanand. <- juhe2

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